das Leben oder was ist das Leben???


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das Leben oder was ist das Leben???

Beitrag#1von romy_hexe » 24.08.2008 10:47

Eine für mich sehr unschöne und fast unerträgliche Diskussion in einem anderen Forum ließ in mir folgende Frage entstehen.

Was ist Leben und was beinhaltet es alles?

Für mich persönlich ist alles Leben und alles enthält Leben. Der Wind, das Wasser, Steine, Pflanzen und nicht zuletzt Tiere und Menschen. Nur weil die erstgenannteren "Dinge" keine laut hörbare Stimme haben, heißt es für mich nicht, dass sie nicht Leben oder Leben beinhalten.

Im Schamanismus geht man davon aus, dass jedes Etwas eine Deva hat, eine Seele wenn man es so nennen mag, die den Bauplan genau dessen enthält wofür die verantwortlich ist. Im Grunde ist jede Erscheinungsform auf der Erde reine Energie - Atome und deren noch kleinere Bestandteile - , mal mehr und mal weniger verdichtet. Und mein Umkehrschluss daraus, ist alles Leben. Ich gebe zu, es ist ein leicht provokativer Ansatz, aber für mich sehr logisch nachvollziehbar und vor allem allumfassend. Alte Völker erkannten das bereits vor tausenden von Jahren. Hat es etwas mit der Verbindung zur Natur zu tun? Für mich eindeutig.

Aber warum trennt man dann zwischen Tieren und Pflanzen? Warum geht man davon aus, dass nur Tiere und Menschen leiden können??

Was meint ihr dazu?
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Beitrag#2von romy_hexe » 24.08.2008 11:36

Und hier habe ich noch ein paar Links zum Thema Pflanzen und Seele gefunden.

Praxisseminar Pflanzenseele
Pflanzen mit Gefühl, Seele und Verstand
Pflanzen haben eine Seele

Da sind spannende Ansätze zu finden. Wenn man unter Google bei "Seele der Pflanzen" sucht, findet man noch mehr Artikel zum Thema, hoch interessant. Man muss nur bereit sein, in diese dem Menschen meist unbekannte Welt abzutauchen.
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Beitrag#3von Dani » 29.08.2008 20:52

Hallo Romy!

Dazu lass mich mal kurz ausholen:

Ich erinnere mich als Kind ganz genau, dass ich oft noch nicht mal den Tisch "anecken" wollte, aus Angst, ich würd ihm "weh tun". Hört sich bekloppt an, oder nicht? Als Kind war für alles "lebendig" ... alles hatte ein "Empfinden" - egal ob Tür, Tisch, Baum, Stock usw. Habe ich nie gewagt einer Sterbensseele zu sagen bis ich älter war, und Menschen traf, die der Meinung waren, und die Erfahrung gemacht haben - das alles "beseelt" ist. Nur, als Kind, da hätte mich meine Familie für "klinisch reif" erachtet, wenn ich das auch nur angedeutet hätte.

Von daher: ja, meiner Erfahrung nach ist alles lebendig, alles hat eine "Seele" oder Deva, wie du es nennst. In allem wohnt das Göttliche, die Lebensenergie. Das ist für mich persönlich "einfach so". Auch wenn ich heute nicht mehr ganz so ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich den Tisch anstoss. ;) Aber, im Prinzip glaube ich doch, weiss, dass alles belebt und beseelt ist.

Aber, das ist meine Erfahrung und Meinung. :) Andere haben da sicherlich eine andere Auffassung von.

VLG,
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Beitrag#4von Dani » 29.08.2008 20:59

romy_hexe hat geschrieben:Da sind spannende Ansätze zu finden. Wenn man unter Google bei "Seele der Pflanzen" sucht, findet man noch mehr Artikel zum Thema, hoch interessant. Man muss nur bereit sein, in diese dem Menschen meist unbekannte Welt abzutauchen.


Es gibt genug Leute, die ja auch mit ihren Pflanzen reden. Das die auch empfänglich und offen sind für Schwingungen - klar!

Erinnert mich an diesen einen Komik den ich gesehen habe, von Garfield. Steht Garfield vor einer Topfpflanze am sinnieren, ob die ihn denn verstehen könne. Geht auf sie zu, und schreit sie an "Stirb!" ... woraufhin die arme Topfpflanze sofort dahinwelkt. Nicht gerade sehr positiv, aber ich kann's mir grinsen nicht verkneifen.

Was aber auch beweist: auch wenn der gute Herr da sich einen "morbiden Spass" mit dieser Auffassung geleistet hat, dass auch Pflanzen Gefühle haben und Worte verstehen können - ich denke das Pflanzen genauso empfänglich sind, wie Tiere, Steine oder Wolken. OK, Wolken ... ja, da greif ich hoch.

Warum unterscheidet man zwischen Tieren und Pflanzen? Ich denke, es könnte damit einfach was zu tun haben, dass die meisten Tiere ja doch wesentlich mobiler sind, die sich bewegen sich, sind aktiver als die meisten Pflanzen. Pflanzen verweilen ja doch schon an dem Ort, wo sie Wurzeln geschlagen haben - und erscheinen auch anderweitig bei weitem nicht so "aktiv" wie Tiere.

Was jedoch für mich keinen Unterschied macht, ob die genauso eine Seele oder Gefühle haben, wie Tiere.

VLG,
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Beitrag#5von romy_hexe » 30.08.2008 11:22

Hallo Dani

ich hatte einmal ein Erlebnis. Eine unschöne Diskussion in einem anderen Forum über vegetarische und veganische Kost. Da kamen die bekannten Argumente, die nur halbseiten und auch eine Spur unehrlich sind, in meinen Augen.

Ich begann mir etwas zu kochen, nahm Zwiebeln und ein wenig Knoblauch. Da sie nicht mehr ganz so frisch waren, fingen sie bereits wieder an auszutreiben. Mir wurde schlagartig bewusst, dass wir mit Pflanzen wesentlich unbewusster und unter dem Gesichtspunkt Leben viel radikaler umgehen, als mit Tieren. Plötzlich tat es mir leid, die Zehen und die Zwiebel schneiden zu müssen und entschuldigte mich bei jedem Schnitt den ich tat.

Da wurde mir erst so richtig bewusst, wie wir mit anderen Lebensarten im Alltag umgehen. Seit dem bin ich noch viel sensibler im Umgang mit allem was mir im Leben begegnet. Ich denke in dieser Welt fehlt der Bezug zur Natur und zum Bewusstsein für das Leben an sich. Aber meist bin ich optimistisch, dass wir gerade in einem Umdenken angekommen sind. Mal schauen, wie es weiter geht.
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Beitrag#6von Dani » 30.08.2008 17:51

Hallo Romy!

romy_hexe hat geschrieben:Mir wurde schlagartig bewusst, dass wir mit Pflanzen wesentlich unbewusster und unter dem Gesichtspunkt Leben viel radikaler umgehen, als mit Tieren. Plötzlich tat es mir leid, die Zehen und die Zwiebel schneiden zu müssen und entschuldigte mich bei jedem Schnitt den ich tat.


Ja, da hab ich mich bereits vor einigen Jahren mit diesem Thema mit einigem Schmunzeln auseinandergesetzt. Pflanzen sind Organismen. Organismen *leben*. Nur weil die nicht so aktiv sind, oder nicht fürs blosse Augen, heisst das ja noch lange nicht, dass die nicht "lebendig" sind. Und die zu ernten (und/oder kochen/essen) ist dann auch in gewissem Sinne ein "Töten". Da gibt es für nichts dran rumzufaseln oder rumzudeuteln. Das ist einfach so für mich. Aber, jeder darf da auch gerne seine eigene Meinung vertreten, natürlich. Das ist lediglich *meine* Ansichtsweise zu diesem Thema.

Ich weiss, dass viele der Vegetarier und Veganer ja meinen, die tun das um das Leben von Tieren zu schonen usw. Was das Leben der Pflanzen aber angeht, da scheinen die weniger besorgt drum zu sein. Oder wie die angepflanzt, herangezogen und dann geerntet und verarbeitet werden. Nicht jeder mag sich da so sehr drum "sorgen", wie er sich da um die Tiere sorgt.

Letzten Endes: das Leben selbst "nimmt" vom Leben. Auch die Pflanzen leben ja von Mineralien und anderen Stoffen, um sich zu ernähren. Dabei "töten" die diese ja auch auf gewisse Weise. Ich denke, das ist einfach ein natürlicher Prozess - um Fortzubestehen, sprich, zu Überleben, nehmen fast alle Lebewesen (Pflanzen, Minerale, Tiere usw.) von ihrer Umwelt. Das ist ein Zyklus der halt "normal" für die Natur ist.

Und, zum Thema Tiere und Schlachtung: ich finde es auch nicht gut, wie die Tiere da behandelt werden, und wie es allgemein gehandhabt wird. Da würde ich mir eine humanere Behandlung der Tiere auch wünschen. Aber, das ist eine andere Sache.

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Beitrag#7von romy_hexe » 04.03.2009 19:05

Hallo Ihr Lieben

zur Zeit lese ich ein Buch das über die Seele der Pflanzen handelt. Dort drin werden Experimente beschrieben, wo Pflanzen an sensible Geräte ähnlich EKG gehängt wurden und diese Geräte ausschlugen. Es wurde festgestellt, dass Pflanzen auf die Menschen in der Umwelt reagieren, auf deren Gedanken, ja selbst auf das "Abtöten" von anderen lebenden Zellen. Und der absolute Hammer war ein Experiment eines japanischen Ehepaares. Die hatten eine Kaktus und die Frau baute in kurzer Zeit eine intensive enge Beziehung zu dem Kaktus auf, in dem sie immer mit ihm redete und sich auch auf die Pflanze und deren Reaktionen einließ. Diese wurden wie gehabt aufgezeichnet. Das verwendete Gerät wurde extra dafür zusammengebastelt und sollte die aufzuzeichnenden Reaktionen der Pflanze in Geräusche umwandeln. Zum Schluß hatten sie dem Kaktus das zählen und rechnen bis 20 beigebracht. Und in dem Buch war das Beispiel 2 + 2 erzählt worden. Der Ausschlag war genau 4.

Als ich das gelesen hatte, war ich erst einmal sprachlos. In den Buchvorstellungen werde ich das Buch noch einmal vorstellen.
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