ein Käfer aufm Blatt...


Natur kann so verschieden erlebt und verstanden werden. Hier ein paar kleine Texte und Erlebnisse und philosophische Gedanken dazu. Hier findet ihr dann auch noch ein paar Sagen rund um Bäume und Sträucher und - wenn fertig gestellt - ein kleines Baumorakel.
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ein Käfer aufm Blatt...

Beitrag#1von romy_hexe » 05.06.2008 19:15

aus meinem Tagebuch
Mittwoch, 22.09.2004, 09:09 Uhr




ein Käfer aufm Blatt...
... was ist das schon
das Blatt haut man ab
den Käfer latschen wir platt
ein Käfer aufm Blatt
was ist das schon


Soviel zu einer schon recht provokanten Textzeile von den Zöllnern aus dem gleichnamigen Song.

Hab mir da so meine Gedanken gemacht. Es gibt ja solche Käfer und solche. Und trotzdem haben sie alle ihre Funktion im Kreislauf der Natur. Alle haben eine Daseinsberechtigung.

Nehmen wir doch einfach mal den Borkenkäfer ... ein Tier über das in den letzten zwei Jahren so ungemein viel gesprochen wurde. Und dabei ist das alles nur eine Regulation der Natur. Wenn es eben milde Winter gibt und genug zu fressen, dann kommen die Käfer und das in ungeheuer großen Mengen. Doch anstatt sie unter sich zu lassen, da sie ja nicht über alle Bäume herfallen sondern nur bestimmte auswählen (bei denen es unter uns gesagt auch durch einseitige Forstwirtschaft Unmengen davon gibt), wird versucht sie zu bekämpfen. Mit nur mäßigen Erfolg.

Was würde also geschehen, wenn man sie unter sich lassen würde. Sie wären Nahrung für Vögel und andere Insekten. Die befallenen Bäume sterben ab und geben Lebensraum und Nahrung für eine buntere Waldwelt. Und irgendwann wenn der Nahrungsüberschuss für den Borkenkäfer vorbei ist, dann wird es diesen auch nicht mehr geben. Übrig bleibt ein gesunder Wald, der eine Vielfalt an Pflanzen und Bäumen hat. Sofern man ihn in Ruhe und ohne Eingriff wachsen lässt.

Das ist die Funktionsweise der Natur. Es reguliert sich alles von allein und die Kranken und Schwachen werden "aussortiert" und nicht mehr und nicht weniger.

Mich macht es traurig, wenn ich zusehen muss, wenn der Mensch mit großen Maschinen in den Wald und sogar in Naturschutzgebiete fährt, um die befallenen Bäume zu fällen. Es macht mich einfach wütend, wenn ich sehe, wie der Mensch in Naturschutzgebiete eingreift, um angeblich der Natur was gutes zu tun. Die Natur schafft es schon von ganz allein. Schaut sie Euch doch nur mal an, ein Stück Natur, was sich nur sich selbst überlassen wird.

Schade, dass der Mensch so wenig erkennt und lernt. Die Natur ist seine Lebensgrundlage. Ohne sie verhungert er, verdurstet er, erstickt er. Doch wann erkennt der Mensch?? Wenn alles zu spät ist??
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Beitrag#2von romy_hexe » 05.06.2008 19:17

Hallo Liebes,

ich schließe mich da deiner Meinung an! Ich finde es auch schrecklich dass die Menschen so verantwortungslos und gleichgültig mit dem anderen Leben umgehen. Nur weil es ein kleines oder anderes Leben ist, so kann man es doch nicht als minder ansehen und in 2 Sekunden über dessen Existenz entscheiden.

Gott hat jedes Leben in dieser Welt gewollt und der Mensch hat kein Recht zu Töten, ganz gleich welche Art von Leben es ist! Alleine die Regelnwälder werden ohne groß nachzudenken abgeholzt und alles was passiert ist, dass der Mensch nur sich selbst als wichtig sieht. Nicht darf richtig ohne ihn wachsen und gedeihen. Der Mensch ist Egoist in der schlimmsten Form!

Ein Teil der Tierwelt ist schon nicht mehr existent und man kann nur noch aus Büchern über sie nachlesen. Wie Traurig ist es wenn unsere Kinder sie nicht mehr real erleben können. Wann wird der Mensch endlich anfangen zu Verstehen dass diese Welt und alles Leben was darin ist seine Existenz ausmacht?

Ich bete zu Gott dass sich bald etwas ändern wird und wir alle wieder im Einklang mit der Natur und de Tieren Leben können!

knuddel,
Emina

(geschrieben von Milenia)
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