Neun Stäbe

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Neun Stäbe

Beitrag#1von romy_hexe » 04.06.2008 21:23

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©2005 AGM AGMüller Urania/USGS



Ein Mann der von Kämpfen gezeichnet und geschwächt scheint. Er stützt sich auf einen der neun Stäbe. Die anderen acht Stäbe stehen hinter ihm, fast wie ein stabiler dichter Zaun. Erst bei näherem Hinschauen sieht man die Lücke direkt hinter dem Mann. Er selbst sieht sie vor lauter Mißtrauen nicht mehr. Viele Kämpfe und Auseinandersetzungen hat er bis hier her überstanden, doch sie haben viel Kraft gekostet. Einige Wunden hat er davon getragen. Doch er hat es geschafft und das macht ihn trotz derzeitiger körperlicher Schwäche innerlich stark und selbstbewußt. Er wird in Zukunft wissen, daß er alle neuen Herausforderungen gewachsen sein wird.
Die Stimmung ist für mich ebenfalls, ein Abschnitt ist vorbei. Doch es beginnt auch ein neuer Abschnitt. Die Stäbe beginnen wieder auszutreiben. Es besteht Hoffnung, auch wenn das Zurückliegende endgültig vorbei ist und der Rückweg abgeschnitten - so scheint es. Die Stäbe stehen hinter dem Mann wie eine Mauer, durch die für ihn kein Durchkommen ist. Warum auch immer die Gegenwart scheint noch etwas düster, doch sie fängt an neue Fruchtbarkeit zu bringen. Vielleicht auch eine Wandlung seiner Selbst?
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